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| Wir weisen darauf hin, dass alle AVA-Informationen (mit Ausnahme des Seminarangebotes im Menü "Seminare") ausschließlich für fachkundige Interessenten, also Tierärzten/innen bestimmt sind. Eine Nutzung durch fachfremde Interessenten und Laien ist untersagt. Zuwiderhandlung erfolgt auf eigene Verantwortung und Gefahr. Die AVA kann bei Missbrauch von Informationen dieser Webseite nicht haftbar gemacht werden. |
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| Sollten zootechnische Maßnahmen beim Saugferkel (speziell:Zähneschleifen, Schwanzkupieren) in der Ferkelproduktion grundsätzlich gesetzlich verboten werden (ohne Ausnahmenregelung)? |
| ja |
| nein |
| weiß nicht |
| Auswertung |
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Herzlich willkommen bei der
Agrar- und Veterinär-Akademie! |
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Die
AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung
und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und
tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte
und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder
Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.
»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen,
nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen
gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und
verbraucherorientiert zu arbeiten.«
Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA,
Horstmar-Leer |
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Die nächsten Veranstaltungen
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News |
Milchviehbetrieb: Praktikantenstelle für junge Tierärztinnen/Tierärzte geboten
Die AVA bietet in einem großen Milchviehbetrieb, einem der modernsten, dynamischsten und größten Landwirtschaftsbetriebe im Nordosten Deutschlands (Nähe A20, Rügen) für junge Kolleginnen und Kollegen der Veterinärmedizin, auch Doktoranden und Studenten in höheren Semestern, Praktikantenstellen, die sich engagiert im Team einarbeiten möchten und "praktische Landwirtschaft" für die "praktische Bestandsbetreuung" "üben" möchten. Das Augenmerk der Tätigkeiten liegt dabei besonders in den Arbeitsbereichen Tiergesundheit und Herdenmanagement. Der Betrieb bewirtschaftet dabei zurzeit mehr als 4.300ha Landfläche mit über 2.000 Rindern, 600 Sauen, 4.000 Mastschweinen und betreibt drei Biogasanlagen. Wer Interesse an neuen Technologien rund um die Milchwirtschaft mit neuen richtungsweisenden Bestandsbetreuungsideen hat, dazu ein landwirtschaftliches- oder tiermedizinisches-Studium besucht oder absolviert hat, sollte sich diese Möglichkeit eines solchen Betriebspraktikums nicht entgehen lassen. Neben einem harmonischen Arbeitsklima und frei planbaren Arbeitszeiten werden viele neue Technologien und Erkenntnisse rund um die Milch- und Landwirtschaft geboten. Das Praktikum wird nach Absprache auf eine bestimmte Zeit gewährt. Eine entsprechende finanzielle Vergütung wird persönlich ausgehandelt. Bewerben Sie sich schnellstmöglich am besten per E-Mail bei der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) unter dem Stichwort "Betriebspraktikum" (incl. Ihrer bisherigen Tätigkeiten, besondere Erfahrungen und/oder Kenntnissen im Umgang mit Milchvieh und der Landwirtschaft.
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Botulinumtoxikosen bei Mensch und Tier – chronischer Botulismus in Milchviehherden? Was ist dran?
Eine Informationsveranstaltung der AVA am 30. September und 01. Oktober 2010 zur Problematik des Geschehens um Botulismus und seiner möglichen neuen Erkrankungsformen Auf der 9. AVA-Haupttagung im Frühjahr 2010 wurde u.a. über Fälle des so genannten chronischen Botulismus in Milchviehherden, aber auch mit ersten Hinweisen in Schweinebeständen, diskutiert. Die Tagungsteilnehmer äußerten große Besorgnis über die Zunahme von Botulinum-Toxikosen in der deutschen Milchviehhaltung und fordern in der GÖTTINGER ERKLÄRUNG Forschungsprojekte, die sich mit möglichen Risiken intensiv auseinandersetzen und Vorschläge zur Lösung des Problems erarbeiten. Die Häufung der Erkrankungsfälle von chronischem Botulismus bei Tieren und Menschen zwingt im Besonderen Tierärzte, aber auch Landwirte und Berater der Milchviehproduktion, die wegen der intensiven Kontakte zum Patienten-Tier sich mit den Erregern infizieren können, darauf aufmerksam zu machen, dass hier eine ständig wachsende Gefahr für unsere Tierbestände, für die Tierhalter und Betreuer, incl. Tiermediziner entstehen könnte. Auf der 2-tägigen AVA-Veranstaltung wird mit Wissenschaftlern und Praktikern die Problematik der Erkrankung in Milchviehbetrieben mit allen Konsequenzen für Therapien, Prophylaxe für Tier und Mensch und auch die evtl. Eintragsquellen intensiv (Pro und Contra) diskutiert. Dabei werden natürlich auch die möglichen Differentialdiagnosen besprochen und mit in die Diskussion geworfen. Am 2. Tag der Veranstaltung (01. Oktober) wird in drei Arbeitsgruppen intensiv zu einzelnen Themenbereichen der Tagung mit Referenten und Teilnehmern diskutiert werden. Dazu ist jeder Tagungsteilnehmer herzlich eingeladen, sich in die Diskussion mit einzubringen. Die 3 Arbeitsgruppen tragen danach jeweils die erarbeiteten Ergebnisse vor, um für alle Teilnehmer eine praktikable Synthese der Veranstaltung zu präsentieren. Wer mit dieser neuen Erkrankungsform bisher noch nicht direkt konfrontiert wurde, sollte dieses Podium unbedingt nutzen, um sich eingehend zu informieren und zu wissen, wie man bei einer evtl. „Konfrontation“ vorzugehen hat. Auf der Veranstaltung sollten alle in der Tierproduktion Beteiligten nicht fehlen. Besonders angesprochen sind Tierärzte, Landwirte und Berater, aber auch landwirtschaftliche und veterinärmedizinische Institutionen, Zuchtverbände, Industrie, Labore, Kammern, die Offizialberatung und Veterinärverwaltungen
Anmeldung und weitere Infos
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Tierärztediskussion zum Schwerpunktthema Fertilität in Milchviehherden
Zu einer „etwas anderen Fortbildung“ – mit sehr viel Diskussionszeit mit den teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen aus der Tiermedizin - unter dem Tagungsmotto Fertilität und optimierte tierärztliche Bestandsbetreuung, lud die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) ins münsterländische Horstmar-Leer ein. Auch aus den „entfernten“ Bundesländern waren die Veterinäre angereist, um an der Fachdiskussionsrunde teilzunehmen. Nach Begrüßung und Tagungseinleitung durch den Leiter und Gründer der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Fachtierarzt und Diplomagraringenieur E G Hellwig, stellte der Rinderspezialist Dr. Franz Gewessler, Chef einer der größten Rinderpraxen in Österreich, die unterschiedlichen „Fertilitätskonzepte“ der führenden Milchländer der Erde vor. Dr. Gewessler hat viele Kontakte zu Tierarztpraxen der jeweiligen Länder und konnte so sehr viel „Insiderwissen“ den Seminarteilnehmern mitteilen. Auffällig ist, das gerade in Ländern mit einer immensen Milchleistung wie in Israel mit rund 13.500 kg pro Kuh und Jahr, relativ wenig Medikamente eingesetzt werden. Die so genannten „Managementpräparate“ haben dort keine großen Einsatzpotentiale. Tierbeobachtung und stetige Gesundheitskontrollen sind dort sehr hoch angesiedelt. Im zweiten Teil des Seminars wurde die „praktische tierärztliche Bestandsbetreuung“ diskutiert. Hierbei stellten Dr. Gewessler und Gerhard Landl ein computergestütztes Tierärzteprogramm (Animaloffice) vor, welches den bestandsbetreuenden Tierarzt in seiner tierärztlicher Arbeit auf den landwirtschaftlichen Betrieben derart unterstützt, dass gerade in den kleinen und mittleren Betrieben die Bestandsbetreuung effektiv und interessant (incl. Rechnungsstellung) durchgeführt werden kann. Es gibt momentan im deutschsprachigen Raum kein besseres Tierärzteprogramm, das die Arbeit des Tierarztes in diesem Ausmaße nicht nur im Zeitmanagement erleichtert. In der Summe eine gelungene Veranstaltung, bei der die Diskussion und der Austausch unter den Tierärztinnen und Tierärzten als primäres Ziel gesehen wurden. Die Veterinäre, Referenten und der Veranstalter, die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), waren sich einig, weitere Tagungen in dieser Weise des Erfahrungsaustausches durchzuführen.
Ein Interview zur Bestandsbetreuung
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NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) – Nr. 33 frisch an die Abonnenten ausgesandt
Die Nr. 33 der NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA), die Fachzeitschrift der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit einer Auflage von 5000 Exemplaren wurde frisch an die über 3000 Abonnenten versandt. Das 72 Seiten starke Fachblatt für den bestandsbetreuenden Tierarzt in der Nutztierpraxis hat in dieser Ausgabe den Schwerpunkt des so genannten chronischen Botulismus, einer sehr mysteriösen Erkrankung bei Tier und Mensch, der mehr und mehr in Milchviehbetrieben um sich greift, jedoch von Verbänden und Co nahezu vollständig ignoriert wird. Vortragende Wissenschaftler anlässlich der 9. AVA-Haupttagung in Göttingen sehen einen evtl. Zusammenhang des neuen Bildes des Botulismus mit den Gärrückständen aus Biogasanlagen, die u.U. über das Grundfutter in die Betriebe eingetragen werden können, wenn Biogasrestmasse auf Wiesen und Äcker als Dünger verbracht wird und entsprechende Substrate beinhaltet, die ein Wachstum von Clostridium botulinum forcieren können. Diesbezüglich wird in der neuen NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) auf die GÖTTINGER ERKLÄRUNG von Veterinären hingewiesen, die sofortige Untersuchungen zur genauen Klärung dieser Problematik fordert. Der Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Diplomagraringenieur und Fachtierarzt Ernst-Günther Hellwig hat diese Erklärung zusammen mit teilnehmenden Tierärzten der 9. AVA-Haupttagung in Göttingen initiiert. Eine Tagung zur Problematik wird am 30.September 2010 in den Räumen der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) durchgeführt. Weitere interessante Artikel im Heft Nr. 33 beschäftigen sich mit Themen des Versandes von Tierarzneimitteln (Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Hansen); Kryptosporidiendurchfälle bei Kälbern (Dr. Hans-Jürgen Kunz); die Strukturwirksamkeit in Rationen für Milchkühe (Prof. Dr. Manfred Hoffmann); Bierhefe in der Schweinefütterung (Dr. Veronika Ragaller); Tetrazykline vor dem Aus? (E G Hellwig); Sektionstechniken beim Schwein (Dr. Renate Frase); Silagebereitung (Dr. Katrin Mahlkow Nerge); Q-Fieber beim Schaf ( Dr. Christiane Benesch) und weitere Beiträge. Dr. Rainer Hagencord, Theologe und Biologe, Leiter des neuen Institutes „theologische Zoologie“ der Universität in Münster, veröffentlicht in der neuen Ausgabe 33 seine Gedanken und Ansichten zum „beseelten Mitgeschöpf Tier“, was sicher den einen oder anderen Leser zum Nachdenken anregen wird. Probehefte (und auch andere Literatur aus der AVA-Schriftenreihe) können in der Geschäftsstelle der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) im münsterländischen Horstmar-Leer angefordert werden (info@ava1.de) Auf der Homepage der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) (www.ava1.de) können weitere interessante Informationen (incl. der Veranstaltungshinweise der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA)) rund um die tierärztliche Bestandsbetreuung bei Rind und Schwein abgerufen werden.
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In Horstmar-Leer hält man sich an die Regeln des Verkehrs
Wenn Besucher der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit dem Auto in unseren beschaulichen Ort Horstmar-Leer ankommen, sollten sie sich genau an die Geschwindigkeitsregeln halten (50 km/h), was natürlich auch richtig und selbstverständlich ist. Mindestens einmal pro Woche - und auch besonders zu unseren Seminaren - steht das mobile Geschwindigkeitsmessungsfahrzeug des Kreises Steinfurt im Bereich der Dorfeinfahrten, um zu kontrollieren, ob sich auch Auswärtige an Recht und Gesetz des fließenden Verkehrs halten. Auch überwacht die Polizei sehr gerne am einzigen Zebrastreifen des Dorfes (versteckt hinter einem Busch vor der Kirche) die Verkehrsteilnehmer. Hier ist zu beachten, dass bereits die mögliche Absicht eines Fußgängers, die Strasse zu überqueren, ein Anhalten verlangt. Bitte beachten Sie also ganz besonders in Horstmar-Leer alle Regeln des Verkehrs, damit Sie den Kreis Steinfurt nicht zusätzlich finanzieren müssen.
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Bestandsbetreuung Milchviehherden: Fütterungsstrategien der Hochleistungskuh vor und nach der Kalbung
„…ich dachte nicht, dass man den AVA-Fütterungskurs, an dem ich im letzen Jahr teilgenommen hatte, noch toppen kann, aber die Kombination mit Prof. Kaske und Dr. Mahlkow-Nerge hat diesem Seminar eine noch höhere „Ausbildungsbedeutung“ gegeben…“, so Dr. Mehrens, Rindertierarzt aus Ostfriesland, der an dem völlig neu konzipierten AVA-Fütterungskurs teilgenommen hat. Und der ostfriesische Rindertierarzt steckt „voll in der Fütterungsmaterie“, wie er selbst sagt. Aber an einem solchen tollen Workshop in der Kombination Tiermedizin und praktischer Fütterung habe er noch nie teilgenommen.
Das war auch der Tenor der anderen Teilnehmer des 2-tägigen Workshops zur Fütterung und Veterinärmedizin, der anderthalb Tage Theorie und einen halben Tag Praxis beinhaltete.
Diese absolut neue Reihe von Fütterungskursen baut auf Grundlagen (auch der früheren AVA-Fütterungskurse) auf, vermittelte aber auch dem „Neuling“ auf dem Gebiet der praktischen Milchviehfütterung die „Fähigkeiten“, die heute für die moderne Betreuung von Milchviehherden unabdingbar sind. Frau Dr. agr. Katrin Mahlkow-Nerge ist im besonderen Maße für ihre Praxisnähe bekannt. Alles, was die Milchkuh – Fütterungsspezialistin mit den Teilnehmern diskutierte, basiert u.a. auf langjährigen eigenen Erfahrungen im Bereich der praktischen Milchviehfütterung hochleistender Herden, denn sie arbeitet – meist an den Wochenenden – auf dem Betrieb ihres Mannes mit einer Herdenleistung von über 11.000 kg Milch, wie sie erzählte. Frau Mahlkow-Nerge hat die Teilnehmer förmlich in ihren Bann gezogen. Keine Sekunde Langeweile – einfach spitze, die Referentin. Daneben hatte es Prof. Dr. Martin Kaske nicht einfach. Aber er war in der Lage, die „tiermedizinische Wissenschaft in die Praxis“ umzusetzen. Für die teilnehmenden Milchviehspezialisten genau das, was sie brauchten: Intensive tierärztlich/landwirtschaftliche Fortbildung, die immer wieder auf die heutigen Fütterungsvoraussetzungen zurückkommt. „Helfen Sie dem Landwirt, seine hoch leistenden Kühe zu managen“, so Prof. Kaske. „Die Kühe geben gerne viel Milch, und sind dabei auch noch gesund. Man muss nur wissen, wie es geht…“, so Prof. Kaske weiter. Und Stoffwechselprobleme der Tiere mit allen Begleiterscheinungen müssen gar nicht sein, wenn man halt vorher seine „Hausaufgaben“ gemacht hat.
Auf dem in der Nähe der AVA gelegenen Praxisbetrieb, einem der sehr guten Milchviehbetriebe in NRW, konnte die besprochene und diskutierte Theorie nun anhand vorliegender Checklisten praktisch umgesetzt und geübt werden. Futtercontrolling am Trog, Silagen, TMR, BCS-Übungen, Kuhkomfort, Schwachstellenanalyse: wo der Berater unbedingt kontrollieren muss, und noch vieles mehr.
Eines wurde von beiden Referenten ganz deutlich formuliert: Jede Milchkuh ist ein Individuum. Und dieses Wissen um jedes „individuelle Individuum“ im Stall macht letztendlich die Bestandsbetreuung aus. Es gibt keine „Durchschnittskuh“. Und wer hohe Leistungen gesunder Kühe managen möchte, muss auch jede seiner Kühe als Individuum sehen und kennen.
„Die Summe der Einzeltierbetreuung ist die Krönung der Bestandsbetreuung“, so der Leiter der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Ernst-Günther Hellwig, selbst Fachtierarzt und Diplomagraringenieur.
Hier geht's zu den Bildern dieser Veranstaltung
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Göttinger Erklärung
Anlässlich der 9. Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA)-Haupttagung vom 17. bis 21. März 2010 wurde die Clostridien Botulinum-Problematik eingehend diskutiert. Die Referenten, Prof. Dr. H. Böhnel und Prof. Dr. M. Krüger, wiesen mit Nachdruck auf die bisher gemachten Beobachtungen hin. Dr. B. Schwagerick, Beratungstierärztin beim RGD MV, hat mit dieser Problematik betroffene Praxisfälle auf Milchviehbetrieben untersucht und auf der AVA-Tagung den teilnehmenden Veterinärmedizinern, in der Regel Praktiker, vorgestellt. Auch im Schweinebereich wurden erste Nachweise des Erregers mit entsprechender Klinik auf der AVA-Veranstaltung vorgetragen. Tierhalter, bzw. Tierbetreuer, ja selbst Tiermediziner können sich mit diesen Infektionserregern infizieren. Der Mediziner Prof. Dr. D. Dressler, international anerkannter Botulinumspezialist, hat auf dieser 9. AVA-Haupttagung erstmalig auf das Erkrankungsbild bei vier Personen mit Kontakt zu - an chronischem Botulismus erkrankten Rindern - beschrieben. Die Häufung der Erkrankungsfälle von chronischem Botulismus bei Tieren und Menschen zwingt uns Veterinärmedizinern, die wegen der intensiven Kontakte zum Patienten-Tier während der klinischen Untersuchungen die ersten sind, die sich mit den Erregern infizieren können, darauf aufmerksam zu machen, dass hier eine ständig wachsende Gefahr für Tiere und Menschen entsteht.
Von den anwesenden Tierärztinnen und Tierärzte der 9. AVA-Haupttagung werden in der GÖTTINGER ERKLÄRUNG die Politik und die wirtschaftlich Verantwortlichen aufgefordert, durch Bereitstellung entsprechender Forschungsgelder, sich intensiv mit der Problematik auseinander zu setzen, um Lösungsansätze der vollständigen Hygienisierung zu erarbeiten.
GÖTTINGER ERKLÄRUNG als PDF zum Download
JA, ich unterstütze die Forderungen der Göttinger Erklärung!
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Handbuch Jungsauen LESEPROBE
In der Schriftenreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) wurde ein 112 Seiten starkes Handbuch Jungsauen aufgelegt. Dieses Heft, gleichermaßen für Landwirte, Tierärzte, Studenten der Agrarwissenschaften und Tiermedizin, Berater, Zuchtunternehmen und alle Fachleute der Ferkelproduktion, gibt einen nahezu kompletten Abriss aller Facetten von der Zucht, Aufzucht bis hin zur Eingliederung in den Sauenbestand. In diesem wohl ersten umfassenden Jungsauenheft, welches nun dem deutschsprachigen Markt zur Verfügung steht, werden sowohl züchterische Grundlagen, aktuelle Haltungs- und Managementverfahren, moderne Fütterungsempfehlungen und die tiergesundheitlichen Belange, die heutzutage die Eingliederung und Bestandsremontierung von Jungsauen betreffen, eingehend und praxisrelevant abgehandelt. Die Autoren sind allesamt Spezialisten auf ihrem Gebiet und geben dem Handbuch sowohl eine hohe wissenschaftliche als auch praktische Bedeutung. Das Handbuch Jungsauen kann in der Geschäftsstelle der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) – tel: +49- (0) 2551-7878, fax; +49-. (0) 2551-83 43 00 oder auch E-Mail unter info@ava1.de - zum Preis von 15.00 Euro (+Porto/Verpackung) bestellt werden. Der praktische Ringordner für die Hefte der AVA-Schriftenreihe wird zum Preis von 4,20 Euro angeboten.
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AVA sucht Referentinnen und Referenten zum Thema Morbus Crohn und Paratuberkulose (Map)
Seit Jahren mehren sich Veröffentlichungen zu der möglichen Beteiligung von Mycobacterium avium subspecies paratuberculosis (Map) an der Crohnschen Krankheit (Synonyma: Colitis Crohn, Enteritis terminalis, Ileocolitis Crohn, Enteritis granulomatosa) des Menschen zur Kenntnis. Es sollen allein in Deutschland rund170.000 Menschen betroffen sein. Bei vielen Crohn-Patienten kann Map nachgewiesen werden. Die Datenlage ist für einige eindeutig, für andere widersprüchlich. In Wissenschaftskreisen wird der mögliche Zusammenhang oft als eine Hypothese diskutiert. Forschungsergebnisse hierzu sind mehr oder weniger widersprüchlich. In der Abschätzung eines möglichen Risikos ist man sich nicht einig. Offensichtlich spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle - angefangen von erblicher Vorbelastung über Immunsystemschwächen bis eben zu Mycobakterien.
Bei Rindern löst Map eine chronische Darmentzündung (Paratuberkulose, John´sche Krankheit) aus. So hat Schweden infizierte Tiere komplett gemerzt. Auch in anderen EU-Mitgliedsstaaten werden Forderungen nach einer staatlichen ParaTb-Bekämpfung laut. Sobald solche Ziele erreicht wären, würde dieses Kriterium beim „Kampf“ um Marktanteile auf dem internationalen Markt natürlich sehr werbewirksam eingesetzt werden.
Es ist der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) daher ein Anliegen, dieses komplexe Thema innerhalb einer AVA-Tagung noch in diesem Jahr unter Mitwirkung u.a. von Wissenschaft (Humanmedizin, Tiermedizin), Landwirtschaft, Verbänden, praktischen Tierärzten, Veterinärverwaltung, Politik, Verbraucherschutz, Anbieter von Diagnostika und Medienvertretern aufzugreifen und gemeinsam zu diskutieren.
Aus diesem Grunde sucht die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) zum Themenkomplex "Paratuberkulose - MAP - Morbus crohn" Referenten, die Informationen zur Risikoabschätzung dieses Bereiches geben können.
Ausführlicher Text dieser Meldung
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AcuShot
Diese Videos zeigen die Arbeit mit AcuShot in unterschiedlichen Einsatzbereichen auf dem Produktionsbetrieb. KLicken Sie auf den nachfolgenden Links zum Öffnen der WMV Videos in einem neuen Fenster.
Hands-free stand demo
Remote hand piece weanlings
Remote hand piece small pigs
Remote hand piece injecting sows
Danish weanling and sow vaccination
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„FERKEL“ -
ein Praxisleitfaden einer erfolgreiche Ferkelaufzucht für Tierärzte, Landwirte und Berater
Wer gute Betriebsresultate erzielen will, muss einerseits mit den Sauen viele, gesunde
und vitale Ferkel „gebären“, andererseits muss natürlich das Mastschwein optimal wachsen.
Ausgangspunkt dafür ist das neugeborene und aufwachsende Ferkel. Gerade in dieser Phase ist eine gute Betreuung lebenswichtig für die kleinen Tiere!
Haben alle Betreuer, der Ferkelproduzent und der Hoftierarzte die Ferkelaufzucht gut im Griff?
Supervitale und gesunde Ferkel, das ist Ziel Nummer eins! Vielen Schweinehaltern ist jedoch nicht bewusst, dass die Ferkelaufzucht bereits mit der Besamung der Sau beginnt. Die Streuung der Geburtsgewichte steht fest, sobald sich die Embryonen in die Gebärmutter eingenistet haben. Häufig wird auch der Biestmilchaufnahme zu wenig Bedeutung beigemessen: einheitliche, schwere Ferkel, die schnell und viel bei ihrer eigenen Mutter Milch aufnehmen. Aber da gibt es noch eine menge mehr, über das man einmal nachdenken sollte. Das Buch Ferkel in der Reihe der Schweinesignalbücher enthält viele Tipps, wie man die Ferkelaufzucht verbessern kann.
Nach der Säuzgezeit ist das Absetzen ein besonders riskanter Moment im Leben der Ferkel. Vor allem eine Zottenatrophie heißt es jetzt zu vermeiden. Die korrekte Futterumstellung, ein niedriger Infektionsdruck, das Getrennthalten von Würfen und das Vermeiden von Klimastress sind wesentliche Aspekte, die im Buch ausführlich besprochen werden. Und es endet da, wo der Schweinemäster mit der Vormast beginnt, also mit der Ablieferung der Ferkel auf dem Mastbetrieb, wo sie dann ganz plötzlich –von einem zum anderen Augenblick- Mastschweine werden.
Beobachten, Denken, Handeln, damit die Ferkel schnell und gesund wachsen - das ist das Leitmotiv der Schweinesignale im Buch Ferkel. In allen Phasen der Ferkelaufzucht ist größte Aufmerksamkeit gefordert. Ferkel bietet dafür eine unentbehrliche
Handhabe.
Dieses Buch Ferkel ist für Sie, was Biestmilch für Ihre Ferkel ist: Es enthält alles, was Sie brauchen. Nicht mehr und nicht weniger. “Eine gute Ferkelversorgung zahlt sich aus!
Der Erfolg hängt von der Betreuung ab.”
Der Vertrieb erfolgt über die AVA.Preis: 22,61 € inkl. 7% MwSt. + 1,80 € Porto & Verpackung. AVA-Mitglieder erhalten 5 Brunstkalender gratis dazu.
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Stoffwechsel-Handbuch LESEPROBE
Die vier bedeutsamsten Stoffwechselstörungen – Wie kann der Landwirt diesen begegnen? Beratungshilfen für den Tierarzt.
Die Fachreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) »Nutztierpraxis Rind«, wurde um ein weiteres Handbuch zum Thema Stoffwechsel erweitert. Das 88 Seiten starke Heft (Preis: 13,50 Euro inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten) mit der praktischen Ringösenheftung zum Einheften in den AVA-Rinderordner weist darauf hin, dass die potentielle Gefahr für Stoffwechselentgleisungen mit höher werdender Milchleistung des Einzeltieres steigt. Betriebswirtschaftliche Berechnungen zeigen, dass sich Stoffwechselstörungen bzw. -erkrankungen bei Milchkühen gravierend auf die Wirtschaftlichkeit der gesamten Herde auswirken.
Detailliert behandelt werden:
- Störungen des Kohlenhydrat-Fett-Stoffwechsels
- Störungen des Mineralstoffwechsel
- Störungen des Säure-Basen-Haushalte
- Labmagenverlagerung
Das Lesen lohnt sich für jeden Fachmann. Landwirte, Tierärzte und Berater profitieren von den anschaulich und strukturierten Informationen dieses Heftes.
In der Reihe »Nutztierpraxis Rind« sind bisher erschienen
- Handbuch Stoffwechsel
- Kälber Handbuch
- Handbuch Fütterung
- Funktionellen Klauenpflege
Fragen Sie nach der Rabattstaffel bei Abnahme mehrerer Hefte. Ein praktischer Ringbuchordner zum Einheften der Fachbroschüren kann zu einem Einzelpreis von 4,20 Euro (inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten) in der AVA-Geschäftsstelle gleich mitbestellt werden.
Bei Fragen und Bestellungen wenden Sie sich bitte an die:
AVA-Geschäftsstelle; Dorfstrasse 5, D-48612 Horstmar;
Tel: +49-(0)-2551- 7878; Fax: +49-(0)-2551-83 43 00; E-Mail: info@ava1.de; www.ava1.de
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Agrar- und Veterinär-Akademie
E. G. Hellwig
Dorfstr. 5
D-48612 Horstmar-Leer
| Tel: |
+49-2551-7878 |
| Fax: |
+49-2551-834300 |
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