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Die NRW - Studie sorgt für Rummel: Ihre Meinung zum Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung
Mehr staatliche Kontrolle und Reglementierung sind notwendig
Die Gesetze sind ausreichend
Eine Abschaffung des Dispensierrechts ist notwendig
Weiß ich nicht
Auswertung

Herzlich willkommen bei der
Agrar- und Veterinär-Akademie!

Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten.«

Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

 

 

 

Die nächsten Veranstaltungen

07.-07.02.2012Schweinefachtagung 2011/2012 [Mirskofen]
08.-08.02.2012Schweinefachtagung 2011/2012 [Eisenach/Gotha]
10.-10.02.2012Schweinefachtagung 2011/2012 [Futterkamp]
25.-25.02.2012Homöopathie in der Kleintierpraxis
07.-07.03.2012Endokrinologie – Nebenniere: Morbus Cushing &...
14.-18.03.201211. AVA-Haupttagung

 

Newsletter-Archiv

Newsletter vom 23.12.2011
Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2012!

Newsletter vom 16.11.2011
Antibiotika- Gebrauch =Antibiotika-Missbrauch?

Newsletter vom 13.09.2011
AVA Tagungsbände im Sonder Angebot / Von Bio geht nichts Böses aus? / Schweinesignale u.v.m.

Newsletter vom 21.07.2011
Peripartales Hypogalaktie Syndrom der Muttersau, Rinderbetriebe: Saisonale Impfung, Pferdefütterung uvm.

Newsletter vom 28.05.2011
EHEC: Reimt sich auf Dreck / Blauzungenkrankheit / AVA Schweineroadshow uvm.

 

News

11. AVA-Haupttagung vom 14. bis 18. März 2012 in Göttingen

Gerade die Kälber sind es, die später einmal die Stars im Milchviehstall werden sollen. Gerne geben Sie später als Milchkuh 10.000 kg und mehr Milch pro Jahr, wenn die Kälberaufzucht, und diese beginnt unmittelbar nach der Geburt, „richtig“ gemanagt wird. Es gibt eine Vielzahl von Untersuchungen die belegen, dass eine moderne hoch leistungsfähige Milchviehherde nur dann „funktionieren“ kann, wenn die Kälber ohne gesundheitliche Störungen bzw. Probleme aufgewachsen sind. Auch der Medikamenteneinsatz kann auf ein Minimum reduziert werden, wenn „alles gut läuft“, so Ernst-Günther Hellwig, Leiter und Gründer der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) auf der AVA-Kälberfortbildungsreihe für Veterinäre und Landwirte, die mittlerweile acht Mal in Deutschland (von Nord nach Süd) durchgeführt wurde. Unterstützt wird das interessante Tagesseminar von den Firmen Bergophor in Kulmbach und MSD (Intervet) aus Unterschleißheim. „Die langfristig wirksamste Prophylaxe gegen Aufzuchterkrankungen ist die richtige Haltung und Fütterung der Kälber, deren Bedürfnisse an die Umwelt sich in den ersten Monaten ihres Lebens sehr stark verändern“ – da waren sich die hochkarätigen Referenten alle einig. Und: Gesunde Tiere benötigen im Grunde genommen keine Antibiotikabehandlungen, was natürlich das Ziel jeder tierärztlichen Bestandsbetreuung unter Einbehaltung der Antibiotika-Leitlinien und der Bestandsbetreuungs-Leitlinien“ ist. Dabei spielen auch Impfungen (Vakzinationen) eine wichtige Rolle, die sowohl als Muttertier- und als Kälberimpfungen einen sehr guten Schutz gegen Infektionen gewähren. Die AVA-Kälberfachtagungen mit insgesamt 11 Tagungsorten für die Fachleute der Rinderproduktion waren bisher ein voller Erfolg. Über 1200 Tierärzte, Landwirte und Berater besuchten bisher die hoch informative Veranstaltungsreihe.
PDF mit einem Auszug aus dem vorläufigen Tagungsprogramm
Weitere Infos zur Haupttagung


Bericht über den Antibiotikaeinsatz in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung in Niedersachsen

Nach Aufarbeitung von niedersachsenweit erhobenen Daten zum Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung liegt nun der Bericht des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung vor.Aus den Ergebnissen lässt sich kein Zusammenhang zwischen der Größe eines Betriebes mit Tierhaltung und der Häufigkeit des Arzneimitteleinsatzes ableiten. Auch lässt die Häufigkeit der Anwendung von Antibiotika keine Aussage über deren illegale Behandlung zu, teilt das Agrarministerium mit.
Vollständiger Bericht


Sendener Protokoll vom 24.10.2011 an alle nachgeordneten Dienststellen des MKULNV, insbesondere die Kreisveterinärämter, verschickt.

Bei der Umsetzung der Tierschutz-Nutztier-Haltungs-Verordnung (TierSchNutzV) besteht nach wie vor teilweise Unsicherheit. Aus diesem Grund hatte der Ferkel-Erzeugerring Westfalen am 24.10.11 in Senden zu einem Arbeitstreffen eingeladen. Anwesend waren Prof. Dr. Friedhelm Jaeger (MKULNV), Frau Dr. Marita Langewische (LANUV), Frau Eva Leim (LANUV), Frau Dr. Christiane Opitz (LAVES, Niedersachsen) , PD Dr. Dirk Hesse (AgriKontakt), Bernhard Feller (LWK NRW), Dr. Jürgen Harlizius (SGD), Vertreter der Kreisordnungsbehörden aus NRW (u.a. BOR, COE, DO, GT, MI, MS RE, ST, WAF), Berater ERW.

Nach dem Einführungsvortrag von PD Dr. Dirk Hesse zum Thema „Umsetzung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung“ haben die Teilnehmer vor dem Hintergrund der TierSchNutzV, der Ausführungshinweise sowie der Merkblätter des Landes Niedersachsen gemeinsam weitere Konkretisierungen erarbeitet und im Rahmen eines Protokolls veröffentlicht.

Wesentliche Themen sind dabei:

  • Schlitzweiten von Betonspaltenböden
  • Maximale Größe von Ausbrüchen der Schlitze
  • Kotschlitze
  • Anordnung von Tränken, insbesondere bei Flüssigfütterung und Trogflutern
  • Gestaltung von Liegeflächen in der Einzelhaltung von Sauen
  • Gestaltung von Reserveplätzen für Sauen
  • Beschäftigungsmaterial

Vollständiges Protokoll als PDF

Tierärzte und Landwirte gemeinsam in Sachen Präventivmedizin

Der bestandsbetreuende Tierarzt in der Nutztierhaltung berät den landwirtschaftlichen Betrieb in Sachen Tiergesundheit. Letztendlich ist der Landwirt für die Tiergesundheit verantwortlich. Der Veterinär zeigt in der Regel Maßnahmen und Wege auf, die der Gesunderhaltung der Herde dienen. Gemäß dem Motto: „Der Tierarzt berät mich, wie ich meine Tiere gesund erhalte – wenn er sie erst behandeln muss, ist es eigentlich schon zu spät“. Die Dokumentationen des behandelnden Tierarztes und in den Bestandsbüchern des landwirtschaftlichen Betriebes, die seit vielen Jahren selbstverständlich sind, beinhalten u.a. alle Behandlungen, die bei den Tieren durchgeführt werden. Somit liegen die Behandlungsdaten, bzw. Medikationen, unserer Meinung bereits doppelt vor. Gerade im Fortbildungskonzept der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) werden primär die Managementfaktoren diskutiert, um den Arzneimitteleinsatz maßgeblich reduzieren zu können, da diese Präventivmedizin Erkrankungen bereits im Vorfeld „beseitigen“ können. Zurzeit läuft eine fächerübergreifende „AVA – Kälberroadshow“ mit 11 Terminen durch Deutschland die mit hochkarätigen Referenten aus Tiermedizin und Landwirtschaft gemeinsam mit den bestandsbetreuenden Tierärzten und den landwirtschaftlichen Betriebsleitern diese Präventivmedizin intensiv diskutieren (www.ava1.de) . Hier nun die Pressemeldung der Bundestierärztekammer vom 10. November 2011:
Zur vollständigen Pressemeldung der BTK vom 10.11.11
Gesamtes Konzept der BTK: "Maßnahmen zur Erfassung und Regulierung des Arzneimittelverbrauchs in der Nutztierhaltung" als pdf zum Download

Pressemitteilung des BMELV vom 09.11.11
Maßnahmenpaket zu Antibiotika in der Tierhaltung

Der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung ist streng geregelt, Quelle: BMELV, WalkscreenEinsatz von Antibiotika transparenter machen, konsequent minimieren und Resistenzen bekämpfen Durch ein Paket gezielter Maßnahmen wird das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung besser erfassen und die Datennutzung neu regeln. Ziel ist es, im Rahmen der Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) bundesweit eine Minimierung der verabreichten Antibiotika-Mengen zu erreichen und die Überwachung durch die zuständigen Länderbehörden zu verbessern.
Zur vollständigen Pressemeldung des BMELV vom 09.11.11

Der AVA-Schweineflüsterer hilft den Antibiotika-Einsatz zu reduzieren

Die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) im münsterländischen Horstmar-Leer unter der Leitung von Fachtierarzt für Schweine und Dipl.-Ing. agr. Ernst-Günther Hellwig, bot in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Fachtierarzt und Schweinespezialisten Dr. Kees Scheepens, auch genannt der „Schweineflüsterer“ und Dipl.-Ing. agr. Lucia Lake, (eine ausgewiesene Tierernährungswissenschaftlerin) einen 2-tägigen Intensiv-Workshop zur „Verfeinerung der Tierbeobachtung“ und dem „Aufspüren und Deuten von Schweinesignalen“ und „Gesundheitssignalen“ an. Ziel des ausgebuchten Workshops mit Teilnehmern aus Deutschland, der Schweiz und Österreich war es, das Auge des Tierbeobachters zu schärfen und aus diesen „Signalen“, die die Schweine uns geben, entsprechende Konsequenzen zum Wohle der Tiere zu ziehen. Durch diese intensive und geschulte Beobachtung erkennt man bereits sehr früh „Veränderungen“, die negative Einflüsse auf die Tiergesundheit zur Folge haben können. Und diese Früherkennung verhindert damit Erkrankungen der Tiere, denn die Signale lassen den Tierbetreuer und Tierarzt früh genug reagieren und agieren. Somit werden medikamentelle Behandlungen verhindert, also letztendlich der Medikamenteneinsatz stark reduziert, was einer Resistenzbildung der Antibiotika entgegentritt. Dr. Kees Scheepens hat sich bereits viele Jahre mit dem Verhalten von Schweinen beschäftigt und wird in den Niederlanden gerne als der „Schweineflüsterer“ bezeichnet. „Schweine geben uns eine Vielzahl von Zeichen, durch die wir bereits schon sehr früh feststellen können, ob die Tiere sich entsprechend wohl fühlen“, so Dr. Kees Scheepens, der dieses Konzept seit Jahren erfolgreich in Zusammenarbeit mit der AVA mittlerweile den 20. Workshop durchführte. Neben den Checklisten, die zu der intensiven praktischen Schweinebetriebsanalyse am zweiten Kurstag gehörten, fehlte z. B. auch nicht Litermaß, Stoppuhr, Nebel-, Ammoniak - & CO2-Messgeräte und vor allem das Fieberthermometer. Jede Auffälligkeit im Schweinebetrieb wurde dokumentiert und in der Nachbesprechung sehr intensiv diskutiert. Alle Auffälligkeiten wurden von den teilnehmenden bestandsbetreuenden Tierärzten, Landwirten und auch Beratern zusammengetragen, und die „Schweinesignale“ entsprechend unter den Fachleuten der Gruppe gedeutet. Hierdurch wird sichergestellt, dass die Tiere sich wohlfühlen. Daraus resultierende positive Folgen sind weniger Erkrankungen und die dadurch bereits angesprochenen weniger medikamentellen Behandlungen, was letztendlich dem Verbraucherschutz dient. Nicht nur die „alten Hasen“ der Schweineprofis waren vom Kurs sehr angetan, auch junge Veterinäre, die mehr oder weniger neu in die „Materie“ der tierärztlichen Bestandsbetreuung einsteigen, kamen auf „ihre Kosten“, Die AVA-Workshop-Teilnehmer nahmen sehr viele, nicht nur praktische, Anregungen für ihre tägliche Arbeit und Beratung mit nach Hause – letztendlich zum Wohle der Tiere, der Verbraucher und natürlich dem Betrieb. Dieser Schweinekurs ist gerade wegen der intensiven Verknüpfung von Theorie und Praxis mit den Übungen auf einem Zucht-und Mastbetrieb einzigartig im deutschsprachigen Raum. Die Kursteilnehmer waren sich einig, dass letztendlich jeder in der Schweineproduktion Tätige ein solches Kursangebot unbedingt wahrnehmen sollte. Der 21. Workshop zu den AVA-Schweinesignalen findet am 12. und 13. April 2012 statt. Die Geschäftsstelle der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) nimmt bereits jetzt schon Anmeldungen entgegen (info@ava1.de; Tel: 02551-7878; Fax: 02551- 83 43 00). Weitere Infos auf der Webseite der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) unter: www.ava1.de
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Endokrinologie – immer wieder die Schilddrüse

So lautete das Thema der AVA –Abendveranstaltung für Tierärztinnen und Tierärzte in der AHA in Bonn-Rödgen. Über 70 Tierärztinnen und Tierärzte der Kleintierpraxis waren zum Seminar angereist, um der Spezialistin, Frau Dr. Angelika Hörauf aus Köln, Fachtierärztin für Innere Medizin und Diplomate ECVIM-CA (European College of Veterinary Internal Medicine - Companian Animals), zuzuhören. Und die Endokrinologin, Frau Dr. Hörauf, verstand es, die Tiermediziner in Bann zu ziehen. Canine Hypothyreose und feline Hyperthyreose sind relativ häufige Erkrankungen in der Kleintiersprechstunde. Die Diagnose dieses Krankheitsbildes macht vor allem beim Hund recht häufig Schwierigkeiten. So wurde intensiv diskutiert, wo die Ursachen dieser Erkrankung liegen, welche Symptome dafür sprechen, und vor allem, in welcher Dosierung und wie häufig müssen Medikamente bei diesen Krankheitsbildern gegeben werden. Gerade auf diesem Gebiet ergeben sich immer wieder neuere Behandlungsmöglichkeiten bzw. Therapievorschläge, die Frau Dr. Hörauf den Seminarteilnehmern „nahe“ brachte, um so die Kolleginnen und Kollegen der Kleintiersprechstunde auf den neuesten medizinischen Stand der Behandlung von Schilddrüsen Erkrankungen „upzudaten“. Eine kleine „Exkursion“ in die Thematik Nebenschilddrüse ist ebenfalls vorgesehen. Eine rundum gelungene Veranstaltung, wie sich alle einig waren. Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) wird weiterhin spannende und interessante Fortbildungen auch in Bonn durchführen, und natürlich im Stammhaus im münsterländischen Horstmar-Leer weiterhin auch zahlreiche Seminare und Workshops anbieten. Im letzten Jahr hat die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) über 5.000 Fachleute aus Tiermedizin und Landwirtschaft fortgebildet. In diesem Jahr nähert man sich der 6.000er Marke, worauf der AVA Gründer und Leiter, Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler Ernst-Günther Hellwig und seine Mitarbeiter sehr stolz sind.
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AVA-Neurologie Fortbildung für Kleintierärzte in Bonn sehr erfolgreich

Neurologische Erkrankungen können in jedem Alter und bei jeder Tierart auftreten. Viele Patientenbesitzer gehen bei Auffälligkeiten häufig erst zu Ihrem „Haustierarzt“, der nicht unbedingt ein Neurologiespezialist ist, denn diese Wissenschaft ist bei Tieren doch relativ jung. Aus diesem Grunde wurde die Fachspezialistin für Neurologie (einer unserer Besten in Deutschland) von der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) verpflichtet, in der ausgebuchten Tagesveranstaltung in Bonn den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Entsprechendes zu vermitteln. Diese Neurologiefortbildung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) diente der fachspezifischen neurologische Fortbildung und damit dem Beherrschen des klinisch-neurologischen Untersuchungsganges und der richtigen Beurteilung der Befunde für den Kleintierpraktiker, was heute für die moderne Tierarztpraxis unerlässlich ist, um Patienten mit neurologischen Auffälligkeiten entsprechend der tierärztlichen Wissenschaft behandeln zu können. Die Referentin, Frau Dr. Andrea Bathen – Nöthen aus Köln, begeisterte sofort die teilnehmenden Kleintierärzte durch ihre sehr gut strukturierten und anschaulichen Ausführungen. In den praktischen Übungen mit Hunden wurde von der Fachtierärztin aufgezeigt, wie die genaue Lokalisation der Erkrankung, die es zu diagnostizieren gilt von beispielsweise orthopädischen oder metabolischen Problemen zu unterscheiden sind. Eine durch und durch gelungene Fortbildung, wie die Auswertung der Evaluationen ergab. Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) freut sich, solch hochkarätigen Referenten wie Frau Dr. Barthen – Nöthen den Kleintierärzten bieten zu können. Im Kleintierbereich wird die neue AVA-Mitarbeiterin, Frau Hannah Freund, Tierärztin aus Bonn, die Veranstaltungen für die Kleintierpraxis in Zukunft koordinieren und planen.
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Dermatologie – der allergische Patient

Neu im AVA-Fortbildungsangebot: AVA-Abendseminar in Bonn für Tierärztinnen und Tierärzte mit Kleintiersprechstunde. Der „allergische Patient“ war das Thema der kürzlich durchgeführten Abendfortbildung in Bonn. Eindeutig wurde von den teilnehmenden Tierärztinnen und Tierärzten bestätigt, dass gerade diese Patientengruppe mehr und mehr in der Kleintiersprechstunde auffällig wird. Die Fachreferentin, Frau Dr. Thelen aus Bonn, vermittelte sehr genau und nachvollziehbar die „Aufarbeitung“ des allergischen Patienten und gab somit einen „roten Faden“ den Teilnehmern mit auf den Weg, um zu einer sicheren Diagnose zu gelangen, wenn Patienten mit diesen Problemen in der Kleintiersprechstunde vorstellig werden. Die Diagnose bestimmt die richtigen therapeutischen Maßnahmen (nach neuesten Erkenntnissen) und wird eben bei der genauen Anamnese und Diagnose erfolgreich sein. Sehr gerne haben die Kleintierärzte die Möglichkeit des „Allergie-Updates“ genutzt. Im zweiten Teil der Fortbildung wurden anhand von Praxisfällen unterschiedlicher allergischer Krankheitsbilder vorgestellt und diskutiert. Anamnese, Untersuchungsergebnisse (z.B. Blutbilder, Zytologie,...), Diagnosen & Differentialdiagnosen, aber auch eindeutige Therapievorschläge wurden erarbeitet und besprochen. Die Dermatologiespezialistin, Frau Dr. Thelen, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Thematik und begeisterte förmlich die Zuhörer der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) – Veranstaltung. Besonderen Dank gilt den Sponsoren des Abendseminars: Novartis, Vet-Concept und Virbac. Auch die Evaluation des AVA-Abendseminars, die mehr und mehr interessante und qualifizierte Kleintierfortbildungen durchführt, war durchweg positiv. Ziel der AVA für den Kleintierbereich ist es, als Fortbilder den gleichen Ruf wie im Nutztierbereich zu erlangen
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Die Kälber sind die Stars von Morgen

Nur gesunde Kälber können hoch leistende Milchkühe werden – Fortbildung der AVA für Tierärzte, Landwirte und Berater Es gibt viele Untersuchungen die belegen, dass eine moderne hoch leistungsfähige Milchviehherde nur dann funktionieren kann, wenn die Kälber ohne gesundheitliche Störungen bzw. Probleme aufgewachsen sind. Nur gesunde Kälber können später leistungsbereite Milchkühe werden, die dazu in der Lage sind, dem Landwirt ein ausreichendes Einkommen zu gewähren. Das funktioniert am effektivsten bei einer optimalen Fütterung, Haltung und Gesundheitsprophylaxe der Kälber. Die langfristig wirksamste Prophylaxe gegen Atemwegserkrankungen ist die richtige Haltung der Kälber, deren Bedürfnisse an die Umwelt sich in den ersten Monaten ihres Lebens sehr stark verändern, was natürlich auch dem nachhaltigen Tierschutz und Verbraucherschutz (weniger, bzw. kein Einsatz von Medikamenten) dient. Die AVA-Kälberfachtagungen, die in Kürze starten und an 11 Tagungsorten in ganz Deutschland – von Nord bis Süd und West bis Ost - Tierärzte, Landwirte und Berater in Tagesveranstaltungen informieren möchten, greifen diesen Themenkomplex der Kälbergesundheit, Fütterung, Aufzucht und Haltung intensiv auf. Mit den hoch karätigen Referenten der Tiermedizin und Agrarwissenschaften werden alle anstehenden Fragen in Sachen Kälber diskutiert, und die Teilnehmer über den neuesten Stand aus Wissenschaft und Forschung informiert. Jeder bestandsbetreuende Tierarzt, jeder Landwirt und auch Berater und andere Fachkundige der Tierproduktion können sich in dieser fachübergreifenden AVA-Tagung mit den Schwerpunktthemen zur Fütterung, Haltung und Gesundheit der Kälber entsprechend „updaten“ lassen, wie Leiter und Gründer der AVA, Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler Ernst-Günther Hellwig, erklärt. Die elf Veranstaltungen sind gleichermaßen für Tierärzte, Landwirte und Berater ausgerichtet, um letztendlich gemeinsam das Wissen und das Know how für die „Stars von Morgen“ – unseren Kälbern – miteinander zu diskutieren. Als Referenten stehen Prof. Dr. Martin Kaske, Dr. Günter Rademacher, Dr. agr. Hans Jürgen Kunz, Dipl.-Ing. agr. Josef Aschenbrenner, Dr. Kirsten Stemme, Dr. Nicola Franz, Dr. Stefanie Ostler, Dr. Michael Hebestedt, Dr. Peter Möller-Holtkamp, Dipl.-Ing. agr. Josef Aschenbrenner, die Tierärzte Gerd Zobel, Günter Koch, Bernd Broich und Günter Koch zur Verfügung.


Expertentreffen zum chronischen Botulismus am 20.9.2011 in Berlin

Am 20.09.2011 fand in Berlin im BMELV eine Zusammenkunft von Experten ("Gegner" und "Befürworter") zum Thema chronischer Botulismus statt. Das schriftlich fixierte Ergebnisprotokoll und die Präsentationen des Treffens wurden ins Internet gestellt.

Niederschrift Fachgespräch zum „viszeralen Botulismus“
Präsentation „Vergleichsuntersuchung zur Botulismusdiagnostik in Deutschland“
Präsentation Botulismus Toxische Bulb Bulbärparalyse
Präsentation „viszeraler“ Botulismus Sachstand
Präsentation BOTULINOM

Die Bundesregierung in Berlin sagt aktuell: Ziel sei, Antibiotikagebrauch auf das notwendige Maß minimieren

In den "Bundestagnachrichten.de" vom 20. September 2011 ist zu lesen, dass nach nicht repräsentativen Schätzzahlen eines Forschungsprojektes des Bundesinstituts für Risikobewertung Schweine pro Jahr durchschnittlich 5,9 Mal, Milchrinder 2,5 Mal und Mastkälber 2,3 Mal mit Antibiotika behandelt werden. Das geht aus einer Antwort ( 17/6908 ) der Bundesregierung hervor. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte sich in einer Kleinen Anfrage (17/6807) danach erkundigt, ob der derzeitige Umfang der Verabreichung von Antibiotika die Gefahr der Entwicklung von Antibiotika-resistenten Keimen vergrößert. Dazu stellt die Regierung fest, dass unabhängig vom Einsatz von Antibiotika Resistenzen entstehen können. Der Einsatz von Antibiotika die Ausbreitung resistenter Bakterien jedoch fördern kann. Aus diesem Grund sei es Ziel der Bundesregierung, die Anwendung von Antibiotika auf das Notwendige zu minimieren.

Hier die Anfrage der Grünen
Hier die Antwort der Regierung

Gerne würden wir Ihre Kommentare hierzu erhalten. Schreiben Sie bitte an: info@ava1.de

Die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) mit zwei neuen Mitarbeiterinnen

Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) hat seit dem 1. August zwei sehr engagierte neue Mitarbeiterinnen, die den Beruf der Veranstaltungskauffrau erlernen möchten. Aus über 100 Bewerbungen haben wir uns sehr viel Mühe gegeben, die „Richtigen“ auszuwählen.

Wir sind fest davon überzeugt, dass die beiden "Neuen" (Frau Maria-Christin Hans und Frau Katharina Müller) sich schnell in die spezielle tiermedizinische Organisationsfachmaterie einarbeiten werden.
Wenn Sie mit der  AVA-Geschäftsstelle telefonieren und Sie einen unserer neuen Mitarbeiterinnen am Telefon haben, so seien Sie bitte zu Beginn ein wenig nachsichtig, wenn "etwas mehr" nachgefragt werden sollte. Unser Angebot ist mittlerweile sehr groß geworden, und wir wollen allen Ihren Ansprüchen gerecht werden.

Nach nun fast 2 Monaten Zusammenarbeit mit den beiden "Neuen" kann das AVA-Team schon sagen, dass die richtige Auswahl getroffen wurde.  Die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA), mit den beiden Festangestellten Mitarbeiterinnen Frau Friedt und Frau Tittmann, sehen es als eine Bereicherung an, die „Neuen“ jetzt im Team zu haben. Mit unseren Teilzeitkräften hat die AVA jetzt mittlerweile einen Stamm von acht Mitarbeitern.

Unser „Altlehrling“ Katrin Kube hat die Ausbildung zur Eventmanagerin in der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) im Juli abgeschlossen und ihre Prüfungen mit der Note zwischen sehr gut und gut vor der Industrie- und Handelskammer abgelegt. Dafür wollen wir ihr gratulieren. Sie arbeitet jetzt in einem größeren Unternehmen, wo in Kürze das gesamte Marketing übernehmen soll.

Im Bild: Das AVA-Team Christina Friedt, Hannah Tittmann, Katharina Müller, Marie-Christin Hans (v.l.n.r.)


Werden Sie zertifizierter Trainer für das Schweinesignale®-Konzept: Gucken – Denken – Tun

Möchten Sie Schweinelandwirten beibringen, das Verhalten ihrer Tiere besser zu deuten und auf dieser Grundlage die Effizienz ihres Betriebes zu steigern? Sind Sie ein guter Redner und würden Sie zusätzlich gern Präsentationskompetenz erwerben? Dann werden Sie zertifizierter Schweinesignale®-Trainer!

Im August/September veranstaltet FarmulaOne  mit dem Fachtierarzt Dr. Keess Scheepens, ein niederländisches, auf Schweine spezialisiertes Beratungsunternehmen für die Landwirtschaft, den ersten viertägigen Schulungskurs für alle, die ihr Wissen über Schweine erweitern und selber Schulungen zum Thema Schweinesignale® im eigenen Land durchführen möchten. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.farmulaone.com

Montag 19.09. bis Donnerstag 22.09. findet der Schulungskurs in deutscher Sprache zum Erwerb des Zertifikats als Schweinesignale®-Trainer statt. (Montag 29.08. bis Donnerstag 01.09. in englischer Sprache). Ein Folgekurs in deutscher Sprache vom 23. bis 26.04.2012.

Dr. Kees Scheepens hat schon rund 20 Schweinesignalekurse mit der AVA durchgeführt. Weitere Kurse folgen.

Nähere Infos und Anmeldungen




NEU aus der Schriftenreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA):      LESEPROBE      

Peripartales Hypogalaktie Syndrom (PHS) der Muttersau. „MMA“ im Ferkelerzeugerbetrieb – Neues und Altbewährtes zum multifaktoriellen Geschehen –Einsatz von NSAID. Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) hat ganz aktuell ihre Schriftenreihe mit einer neuen Fachbroschüre zum Thema der PUERPERALERKRANKUNGEN (PHS, MMA) bei der Muttersau erweitert. Die Autoren, allesamt Spezialisten auf ihrem Gebiet, haben in Ihren Beiträgen das Problem der Puerperalerkrankungen bei der Muttersau (PHS, MMA) aus den verschiedenen Sichtweisen aufgegriffen, intensiv beleuchtet und bieten damit dem Tierarzt im modernen Ferkelerzeugerbetrieb einen sehr guten Überblick zu „PHS“.

Das Heft, 72 Seiten, kann zum günstigen Preis von 9,55 Euro (+Porto/Verpackung) in der Geschäftsstelle der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), 48612 Horstmar-Leer, Dorfstraße 5; Tel: 02551/7878; Fax: 02551/83 43 00 oder Email: info@ava1.de, bzw. im Onlineshop unter www.ava1.de, bestellt werden. Nähere Infos erhalten Sie hier.

Leseprobe

Woher kommt die Rinderkrankheit chronischer Botulismus ?

U.a. mit dieser Frage beschäftigt sich das NDR-Fernsehen am 27.Juli 2011. Auch der Leiter und Gründer der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) im münsterländischen Horstmar-Leer, Ernst-Günther Hellwig, wurde dazu vom NDR-Fernsehen in der Akademie befragt. Die Meinung des Veterinärs und Agrarwissenschaftlers: "Biogasanlagen bieten ein phantastisches Milieu für Bakterien wie Clostridium botulinum. Da diese sich relativ schnell versporen,kann die Möglichkeit bestehen, dass Unmengen von Botulismussporen in die Umwelt gelangen. Das "Gleichgewicht" der Sporen ist dann wohl gestört und die Tiere (u.a. Kühe) nehmen vermehrt Sporen über das Futter auf. So wäre das gehäufte Auftreten des chronischen Botulismus in Rinderherden zu erklären". Diese Meinung teilen noch viele andere Wissenschaftler, wird jedoch vom Fachverband Biogas bestritten. Zu Sporen von Clostridium botulinum, den sehr widerstandsfähigen Dauerformen dieser Bakterien, gibt es in Deutschland keine Untersuchungen. Als "Vergleichskeim" wird immer wieder das Bakterium Clostridium perfringens genannt, welches aber ganz andere Eigenschaften als das gefährliche Cl. botulinum hat. Der chronische Botulismus bei Kühen kann gewissermaßen mit dem Säuglingsbotulismus verglichen werden.

Hier der Link der NDR-Sendung vom 27.7. 2011:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/s-h_magazin/media/shmag10707.html

Der NDR hat weiter recherchiert. Hier auch andere Links zur Problematik, die zu gerne ignoriert werden
http://www.ndr.de/suche10.html?pageNumber=1&range=unlimited&results_per_page=10&search_articles=false&search_audios=false&search_events=false&search_videos=false&sort_by=date&query=botulismus

Unverständlich ist, warum gerade der Fachverband Biogas Hellwig u.a. als "Wichtigtuer" und "ohne Sachverstand" tituliert und diffamiert. Was muss man denn in den Augen des Fachverbandes noch studieren, um vom Fachverband Biogas ernst genommen zu werden? Für den Fachtierarzt und Agrarier ist es unverständlich, warum der Fachverband jegliche Zusammenarbeit, um die wichtigen Fragen, die letztendlich unsere Volksgesundheit betreffen, zu klären, ablehnt.


Chronischer Botulismus in Schleswig Holstein doch existent? NDR - Schleswig-Holstein Magazin vom 19.7. 2011

Trotz Aussagen von Amtsveterinären und auch Wissenschaftlern, die die Existenz des chronischen Botulismus negieren (siehe z.B. FAZ vom Mittwoch, 13.7.2011. ...."Botulismus zu diagnostizieren, ist die ,kleine Lösung'", sagt Dr. Hans Treinies vom Veterinäramt des Kreises Steinburg in Schleswig-Holstein in dem Interview mit der FAZ. "Sie entbindet davon, das ganze System zu durchdenken und die Tiere zum Beispiel in unterschiedlichen Leistungsklassen zu füttern, kranke Tiere abzusondern oder hygienische Abkalbeboxen einzurichten"...) hat nun auch das SH - Magazin sich der Sache angenommen: "Nach Informationen des Schleswig-Holstein Magazins vom 19.07. 2011 ab 19.15 Uhr sind in einigen Kreisen des Landes SH bereits bis zu 90 Prozent der Rinderbestände mit Botulismus infiziert. Bislang galt die Infektion als reine Tierkrankheit. Symptome sind unter anderem Lähmungserscheinungen, starke Abmagerungen sowie häufiger Durchfall oder auch Verstopfung. Nach Angaben von Experten der Uni Hannover wurden die Erreger allerdings auch bei Menschen nachgewiesen. Milchbauern berichten dem Schleswig-Holstein Magazin von Lähmungserscheinungen an Armen und Beinen, Gewichtsverlust und Sehstörungen. Bei Familienmitgliedern der betroffenen Landwirte wurde der Erreger mit dem Namen "Clostridium botulinum" ebenfalls nachgewiesen....".

Lesen (sehen und hören) Sie bitte den ganzen Bericht des NDR weiter unter dem Link:
http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/botulismus101.html

Hier die Reaktion der offiziellen Stellen in Schleswig-Holstein, die Proplanta veröffentlicht hat.:
http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Tier/Botulismus-Niedersachsen-sieht-keine-Gefahr-fuer-eigene-Rinder_article1311241900.html
http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Tier/Ministerium-sieht-kein-signifikantes-Problem-durch-chronischen-Botulismus_article1311233423.html


Die Biogaslobby "wehrt"sich

Im Dingolfinger Anzeiger vom 2.7. 2011 hat der Fachverband Biogas sich geäußert, dass Biogasanlagen sicher sind. Es wird aber darauf verwiesen, dass "..es immer wieder unqualifizierte Aussagen selbsternannter Experten gäbe"..." lauter Spekulationen und Anschuldigungen ... "wie die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA),... die wohl Eigeninteressen verfolge...." . Zuvor wurde vom Fachverband Biogas bereits eine Presserklärung herausgegeben, die "unter Gürtellinie" die Fragen der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) kritisiert (siehe Anlage). u.a. wird dem Leiter der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) , studierter Tierarzt und Agrarwissenschaftler, ja selbst Fachtierarzt, jede Sachkenntnis abgesprochen. Lesen Sie selbst die Pressemeldung vom Fachverband Biogas vom 31.5. 2011

Auch in den Dingolfinger Nachrichten vom 9.7. wurde eine Meldung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) veröffentlicht, die hier zu lesen ist (siehe Anlage)

Deutliche Zunahme von Botulismus bei Rindern und Schafen in Großbritannien

Meldung vom 22.6.2011 von aho: Belfast (aho) – Ähnlich wie in Deutschland beobachten britische Wissenschaftlern einen deutlichen Anstieg von Botulismus bei Rindern und Schafen. In einem Editorial im Fachjournal Veterinary Record diskutieren Wissenschaftler vom „Agri-Food and Biosciences Institute“ in Belfast einen epidemiologischen Zusammenhang mit Geflügeleinstreu. Besonders hoch ist demnach das Risiko, wenn im Einstreu Kadaver von verendetem Geflügel enthalten sind. Sie zitieren in ihrem Beitrag eine Untersuchung in der Botulismusfälle bei Schafen und Rindern aus England und Wales für den Zeitraum 2003 bis 2009 ausgewertet wurden. In 95% der Fälle hatten die Rinder Kontakt zu Geflügeleinstreu; bei dem Rindern waren es 95%. Auffällig ist das Dominieren von Clostridium botulinum–Bakterien vom D-Typ. Gleichzeitig wird aber kein Anstieg der Botulismusfälle bei Broilern beobachtet, so die Autoren. Gesundes Geflügel kann Clostridien unerkannt im Darm beherbergen. Als mögliche Gründe für das Auftreten des D-Typs erwähnen die Wissenschaftler das EU-weite Verbot Clostridien-wirksamer Leistungsförderer und veränderter Medikationsregieme in den Geflügelbeständen. Die Wissenschaftler mahnen die Geflügelhalter, Kadaver umgehend aus den Ställe zu entfernen und entsprechend der bestehenden EU-Vorschriften zu entsorgen.


Anfrage der Grünenfraktion an die Bundesregierung zum Thema chronischer Botulismus

Auch die Grünenfraktion im Bundestag macht sich mehr und mehr Gedanken und Sorgen zum Themenkomplex des Chronischen Botulismus bei Mensch und Tier. In einer Anfrage an den Deutschen Bundestag (Drucksache 17/6185, 17. Wahlperiode vom 14. 06. 2011 ) der Abgeordneten Friedrich Ostendorff, Cornelia Behm, Harald Ebner, Bärbel Höhn, Undine Kurth (Quedlinburg), Nicole Maisch, Markus Tressel und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN werden der Bundesregierung 30 Fragen zum gesamten Themenkomplex gestellt. U.a. wird die Frage eines möglichen Einflusses von Biogasanlagen auf die Zunahme von Erkrankungsfällen von chronischem Botulismus sehr deutlich gestellt. Ende März 2011 hatte bereits der SPD Bundestagsabgeordnete und Tierarzt Dr. Wilhelm Priesmeier eine schriftliche Anfrage zum Thema chronischer Botulismus gestellt (Nr.3/442 bis 3/445 vom 31.3. 2011). Die Beantwortung der vier gestellten Fragen durch den Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Gerd Müller ließ nicht darauf hindeuten, dass eine ernsthafte Gefahr für Mensch und Tier bestünde. Nicht nur die Grünenfraktion wird auf diese Antworten der Bundesregierung gespannt sein!

Kleine Anfrage als PDF
Antworten der Bundesregierung zu der Anfrage der Grünenfraktion


EHEC und Cl. botulinum: Mögliche Risiken werden heruntergespielt

In die Diskussion wurden u.a. Restmassen aus Biogasanlagen geworfen.Wie auch der chronische Botulismus nach wie vor nicht genügend erforscht ist, bzw. man alle kritischen Punkte von "sich" weist. Die Intention der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) ist es nach wie vor Fragen zur Problematik zu stellen, um die Wissenschaft und vor allen Dingen die Biogasindustrie aufzufordern, Klarheit zu schaffen. Da es nicht genügend zufriedenstellende wissenschaftliche Beweise, also ausreichende und reproduzierbare Untersuchungen gibt, sollte man uns, also der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) doch gestatten, qualifizierte Fragen, die unserer Meinung unzureichend beantwortet, und damit nach wie vor offen sind, zu stellen. Es gibt keine deutschen Untersuchungen zu Sporen von Clostridium botulinum. Und gerade bei den Sporen hegen wir einen Verdacht, der nach wie vor nicht von der Hand zu weisen ist. Da werden Untersuchungen von 2 Biogasanlagen zitiert (2010), die im Eingangssubtrat keine Sporen von Cl. botulinum enthielten (also in diesem Fall "frei" von Cl. b. Sporen waren) und gibt als große "Erkenntnis" an, dass im Restsubstrat (also das, was auf Felder kommt), keine Sporen sind und damit klar bewiesen wurde, dass keine Gefahr von Biogasrestmassen bez. Cl. botulinumsporen ausgehen kann (deren Gefährlichkeit man aber allesamt kennt). Mein Fazit der gern zitierten Untersuchung (ganz trivial zusammengefasst): "wo nicht reinkommt, kann auch nichts rauskommen", wie in diesem Fall bei den Sporen.

Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) fragt, weil es, nicht nur unserer Meinung nach, nicht genügend sichere Erkenntnis gibt, und man beim Zitieren oft "Sporen" mit "Bakterien" verwechselt, was wir nicht tun. Ist die AVA damit "unwissenschaftlich", wenn kritische Fragen und Wünsche an die Wissenschaft gestellt werden ? Sind unsere Fragen populistische Falschaussagen? Wir wollen Sicherheit, dass alle gesundheitlichen Risiken auszuschließen sind. 3 kranke Tierärzte, 15 kranke Landwirte und tausende toter Kühe sind uns zu viel.

Lesen Sie bitte auch:
http://www.biogas.org/edcom/webfvb.nsf/id/DE_PE_01_11
https://robertkoop.wordpress.com/tag/ernst-gunther-hellwig/
Welt: Woher kommt der gefährliche Erreger?
FAZ: Sind Biogasanlagen eine Ehec-Brutstätte?
SWR: EHEC in Lebensmitteln
derFreitag: Gute Gülle, böse Schlacke?

Kann EHEC auch aus Biogasanlagen kommen?

Überlegungen zum Thema Restgärmasse aus Biogasanlagen als Düngung und Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung Immer wieder taucht in den letzten Tagen die Frage auf, ob denn auch die zurzeit grassierende EHEC-Infektionswelle auch über Biogasrestgärmasse „übertragen“ werden könnte? Das Robert-Koch-Institut (RKI) ist dem EHEC-Erreger auf der Spur. Die Behörde warnt vor dem Verzehr von Gurken, Salat und Tomaten. Salatgurken aus Spanien sind nach Untersuchungen des Hamburger Hygiene-Instituts mit dem gefährlichen EHEC-Erreger belastet. Bei drei Proben, darunter einer Bio-Gurke, sei der Erreger eindeutig festgestellt worden, teilte Hamburgs Gesundheitssenatorin mit. Inzwischen gibt es weitere Todesfälle. Immer deutlicher wird, dass sich die lebensbedrohliche Darminfektion in Deutschland in bisher nicht gekanntem Tempo ausbreitet. Die Behörden empfehlen grundlegende Hygieneregeln – therapeutisch lässt sich nur wenig machen (Antibiose und Co).

Gesamte AVA Pressemitteilung vpm 27.05.2011 lesen

BfR warnt vor Verzehr von Fleisch aus mit Botulismus betroffenen Herden

"Selbst der begründete Verdacht auf eine Clostridiose in einer Tierhaltung, hervorgerufen durch Clostridium botulinum,verbietet, dass dieses Fleisch in die Nahrungsmittelkette gelangt - die Tiere dürfen also nicht geschlachtet werden". So sagt es das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sinngemäß in einer Pressemeldung vom 12. August 2004. In dieser Meldung bezieht sich das BfR zwar auf Geflügelbetriebe, aber die Definitionen können auch auf Rinder- und Schweinebetriebe übertragen werden. Für das BfR ist ein Betrieb, auch nach dem "Abflauen der Erkrankungsrate", nicht mehr "gesund"(also krank), wenn die Verlustrate (Todes- und Erkrankungsrate) entsprechend hoch ist, und wenn der Verdacht besteht, dass der Erreger (nicht die Toxine) noch z.B. in Futter, Einstreu oder auch Gülle enthalten sind. Diese "Untauglichkeit des Fleisches" als Lebensmittel, um die Verbraucher zu schützen, kann sicher auch auf Rinderbetriebe übertragen werden, die nachweislich an der Faktorenerkankung Clostridiose leiden und viele erkrankte Tiere und auch Todesfälle zu beklagen haben (Die AVA berichtete darüber). Das BfR spricht in diesem Zusammenhang von einer möglichen Toxiko-Infektion beim Menschen, die durch den Verzehr von kontaminiertem Fleisch hervorgerufen werden könnte. Also: Das BfR empfiehlt aus Gründen des vorbeugenden gesundheitlichen Verbraucherschutzes Herden, in denen vor der Schlachtung Botulismuserkrankungen festgestellt wurden, nicht zur Schlachtung zu führen. Wurden solche Tiere bereits geschlachtet, sollte das Fleisch nicht in die Lebensmittelkette gelangen. Bereits 2002 beschäftigen sich die Wissenschaftler Cobbs und Mitarbeiter über Botulismus bei Milchkühen. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Lebensmittel liefernde Tiere (incl. Milch) im Verdachtsfall nicht in die Lebensmittelkette gelangen sollten, was das BfR in der Pressemeldung vom 12.8. 2004 auch so sieht.

Ganz neu hat das BfR am 11.5. 2011 (FAQ des BfR vom 29.04.2011) in einer Presserklärung eine Stellungnahme zum chron. Botulismus veröffentlicht.

Botulismus durch Geflügelfleisch? Stellungnahme des BfR vom 12. August 2004

Chronischer Botulismus weder gefährlich noch eine Tierseuche?

Was würde passieren, wenn der chron. Botulismus plötzlich als Tierseuche anerkannt würde? "Dann wäre was los". Nicht nur hohe finanzielle Forderungen (rückwirkend) kämen zum Tragen. Man "munkelt" ja, dass rund 5% der Rinderbetriebe von der Faktorenerkrankung des chronischen Botulismus (oder auch Faktorenerkankung Clostridiose) betroffen seien. Hier wäre die Anwendung des Infektionsschutzgesetzes von Nöten, wie bereits der Anwalt Dr. Oexmann aus Hamm in der NUTZTIERPRAXIS AKTUELL(NPA) veröffentlicht hat. Und dann gibt es ja m mittlerweile auch die Nachweise der Übertragung auf den Menschen vom Tier. Also, müsste sofort die Zoonosenverordnung greifen. Aber nichts passiert. Der MDR (Sendung Exakt) hatte sich auch dieser Problematik des Rindersterbens speziell in Sachsen Ende April angenommen und fragt, wie es sein kann, dass am chron. Botulismus erkrankte Tiere ganz normal geschlachtet werden könnten? Gibt es evtl. sogar einen Eintrag in die Lebensmittelkette. Und jetzt gibt es gesicherte Nachweise des chron. Botulismus auch bei Hunden und Katzen und auch Tierbesitzer sind teilweise daran erkrankt.. Was muss noch alles passieren, damit man die Erscheinungen des chron. Botulismus, der so gehäuft in den letzten beiden Jahren auftritt, ernst nimmt, um Mensch und Tier dagegen zu schützen.

Was der Landtag von MV zum chronischen Botulismus aktuell zu sagen hat (vom 21. März 2011)

Chronischer Botulismus jetzt auch bei Hunden und Katzen?

Nicht nur Rinder und Schweine sind nachweislich vom chronischen Botulismus betroffen, einer schleichenden „Vergiftung“ mit dem Toxin von Clostridium botulinum, wie u.a. von der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) im münsterländischen Horstmar-Leer veröffentlicht wurde. Jetzt scheint auch der Nachweis bei Hunden und Katzen dieser unheimlichen Erkrankung vollzogen zu sein. Und damit müssen die Forderungen des hohen Forschungsbedarfs, die die GÖTTINGER ERKLÄRUNG der AVA fordert, noch deutlicher herausgestellt werden. Seit ca. zwei Jahren diagnostiziert die engagierte Tierärztin für Heimtiere, Dr. Christina Heigl aus Kolbermoor (Bayern), ein neues Krankheitsgeschehen bei Hunden und Katzen in Europa. Ohne Behandlung endet diese Erkrankung fast immer tödlich. Selbst auch Besitzer erkranken an dieser unheimlichen Infektion. Ihre Beobachtungen des charakteristischen Krankheitsverlaufes in den letzten beiden Jahren schildert sie wie folgt:

Vor dem eigentlichen Ausbruch der folgenschweren chronischen Botulismuserkrankung wirken viele Hunde und Katzen, die in ihre Kleintiersprechstunde gekommen sind, zu dick und zeigen sehr häufig Wassereinlagerungen. Weiterhin beobachtet die Tierärztin Erbrechen unverdauter Nahrung, das sehr oft mit wässrigem, zum Teil blutigem Durchfall, gekoppelt ist. Die Tiere wirken apathisch und nehmen kaum Futter auf. Nach dem Durchfall folgt die Verstopfung. Sehr schnell verlieren dann die betroffenen Hunde und Katzen an Gewicht. Bei sehr vielen Katzen fällt starkes Kopfschütteln auf – jedoch ohne dass eine Ohrenentzündung festgestellt werden kann. Bereits relativ früh kommt es bei Hunden zu mehr oder weniger starken Augenschleimhautentzündungen (wässrig bis blutig), bei den Katzen fallen blutige Krusten um die Auge auf, verbunden mit trockenen und tiefmelonenrot erscheinenden Augenschleimhäuten. Es folgt ein akutes Nierenversagen, mit zum Teil unkontrolliertem Harnabsatz, der oft im Schlaf auftritt. Weiterhin fallen hochgradige Gelenksschmerzen, Bewegungsstörungen, Teilnahmslosigkeit (Apathie), gekrümmter Rücken (bei Katzen) und starkes Hecheln (bei Hunden) auf. Leider versterben viele Tiere.  Bei Katzen können Ekzeme am ganzen Körper, bei Hunden Abszesse oder Nekrosen im Zehenbereich, an Schleimhäuten, Haut, Ohrspeicheldrüsen und Augenlidern festgestellt werden. Die Tiere wirken wie betrunken, sind zum Teil orientierungslos und Hunde werden im Spätstadium des chronischen Botulismus oft aggressiv gegenüber ihren Besitzern. Katzen entwickeln diese Aggressivität gegenüber Artgenossen, mit denen sie bereits länger ohne Probleme zusammen gelebt haben.

Trotz intensiver Behandlung (u.a. Antibiotika) treten besonders bei Katzen alle 3 – 4 Wochen Rückfälle auf. Ohne Behandlung ist die Erkrankung fast immer tödlich. Bei Hunden sieht man vermehrte, zähe Speichelbildung. Kurz bevor die Tiere sterben, tritt Atemnot auf, wahrscheinlich bedingt durch Lähmungserscheinungen. Die Tiere ersticken letztendlich.

Von Februar bis April 2011 wurden im mikrobiologischen Institut der Veterinärmedizinischen Universität Leipzig (Prof. Dr. Monika Krüger) unterschiedliche Typen von Clostridium botulinum (Botulismus) und deren Neurotoxine (Nervengifte) nachgewiesen Die Mehrzahl der untersuchten Kotproben wiesen starke Veränderungen der Magen-Darm-Flora auf (Dysbiose). Die stark ausgeprägten krankhaften Veränderungen der Schleimhaut des Verdauungstraktes lassen auch eine primäre Vergiftung vermuten, mit der Folge einer anschließenden massiven Infektion mit Clostridienkeimen, die normalerweise für Hunde und Katzen nicht unbedingt gefährlich sind. 

Sehr auffällig sind die Ähnlichkeiten der Symptome der erkrankten Hunde und Katzen mit denen des Chronischen Botulismus bei Kühen. Jedoch ist sich Frau Dr. Heigl sicher, dass hierbei erst primär eine schwere Vergiftung das darauf folgende chronische Infektionsgeschehen mit Clostridium botulinum und anderen Clostridien bedingt. Damit wird deutlich, dass die Kombination verschiedenster Ursachen letztendlich die krankhaften Erscheinungen des chronischen Botulismus auslösen.

Die Veterinärin Dr. Christina Heigl: „Inzwischen haben wir Beweise, dass die Botulismusinfektion von Tier zu Tier und sogar auf den Menschen übertragen werden kann.Den Auslöser der Vergiftung konnten wir inzwischen isolieren, warten jedoch noch auf die Sicherung der Gegenproben.“ Damit muss auch die Zoonosenverordnung greifen, die letztendlich die Verbraucher vor vom Tier auf den Menschen übertragbare Erkrankungen schützen soll. Die Veterinärämter und Gesundheitsbehörden sind diesbezüglich nun besonders gefordert.

Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) sieht mit dem Krankheitsbild des chronischen Botulismus nun bei Hunden und Katzen noch mehr Forschungsbedarf, sich wissenschaftlich mit den Ursachen dieses Erkrankungsbildes intensiv auseinander zu setzen (siehe Göttinger Erklärung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA)). Besonders die Ähnlichkeit der Krankheitssymptomatik bei den Kleintieren mit den Rindern macht sehr nachdenklich, denn die Übertragbarkeit vom Rind wurde vom Neurologen Prof. Dr. Dirk Dressler, MH Hannover, bereits nachgewiesen. Und so scheint es nun auch eine Ansteckung für den Menschen  von Hunden und Katzen möglich zu sein. Trotzdem sieht man, jedenfalls was den Rinderbereich angeht, diesbezüglich von der politischen Seite aus keinen Handlungsbedarf.


Erkranken Menschen an chronischem Botulismus, hervorgerufen durch Clostridium Botulinum?

Es ist nicht mehr von der Hand zu weisen, dass der so genannte chronische Botulismus bei Tieren, insbesondere bei Rindern, existent ist. Diese Problematik wird auch nun vom BMELV aufgegriffen, um mittels bereitgestellter Gelder, die aktuell zur Verfügung gestellt wurden, die Diagnostik und die epidemiologischen Zusammenhänge dieses diffusen Krankheitsbildes, an dem Clostridium botulinum vielleicht beteiligt ist,  zu klären.

„Das Krankheitsbild des chronischen Botulismus sei sehr heterogen und damit als einheitliches Krankheitsbild nicht wissenschaftlich definiert“, so Dr. Gerd Müller, parlamentarischer Staatssekretär auf Anfrage zur Problematik von Tierarzt und MdB Dr. Wilhelm Priesmeier im März 2011 (Nr3/442 bis 3/445).

Dr. Priesmeier fragt weiter, welche Erkenntnisse dem BEMELV vorlägen, in welchem Ausmaß die Verbreitung von Botulismus auf Grün- und Ackerland durch die Ausbringung von Gärresten aus Biogasanlagen erfolge,  und welche konkreten Maßnahmen vom BMELV ergriffen werden, um die Verbreitung von Botulismus durch die Ausbringung von Gärresten aus Biogasanlagen zu unterbinden?

Hier kommt aus dem BEMELV die Antwort, dass „der Bundesregierung keine Informationen über das Ausmaß der Verbreitung von Botulismus durch Gärreste auf Grün- und Ackerland vorliegen“, antwortet Dr. Gerd Müller. „Die Anforderungen an die Herstellung von Gärresten aus tierischen Nebenprodukten in Biogasanlagen sind gemeinschaftsrechtlich festgelegt. Sie stützen sich auf wissenschaftliche Stellungnahmen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, so Dr. Müller weiter.“

Natürlich erfüllt die Klinik des chronischen Botulismus nicht die Voraussetzungen für eine Tierseuche im Sinne des §1 Absatz 2 Nummer 1 des Tierseuchengesetzes. Es besteht damit für das Ministerium wohl keine Notwendigkeit, diese schleichende Erkrankung als „meldepflichtige Erkrankung“ zu qualifizieren. Damit wird auch nicht die Notwendigkeit einer großräumigen und deutschlandweiten Erfassung gesehen.

Dr. Müller führt weiter in seiner Antwort vom 7. April 2011 aus, dass „Mangels entsprechender wissenschaftlicher Erkenntnisse bisher weder von einer Übertragbarkeit zwischen Tieren oder von Tieren auf Menschen durch den Umgang mit erkrankten Tieren oder den Verzehr von Erzeugnissen erkrankter Tiere ausgegangen werden kann, noch davon, dass der Erreger eine Tendenz zur Massenverbreitung hat“. Er schließt also die Möglichkeit einer Zoonose von vorne herein aus.

Trotz der Veröffentlichung des Neurologen Dr. Dirk Dressler zum chronischen Botulismus beim Menschen (z.B. Fortschr. Neurol. Psychiat. 2009; 77 (Suppl. 1): S49–S54; versch. Tagungsbände der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) 2010/2011; NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) Sonderausgabe März 2010, u.a.) mit dem Hinweis auf eine mögliche Zoonose, ignoriert das Ministerium die nachgewiesene Erkrankung beim Menschen. Aus der Praxis kommen aber immer mehr Fälle von chronischem Botulismus bei Landwirten und Tierärzten zutage. Mittlerweile häufen sich sehr stark auch Verdachtsmomente, dass in Bayern bei einer Vielzahl von Hunden  und deren Besitzer die Erkrankung des chronischen Botulismus eindeutig nachgewiesen wurde. Zoonose oder nicht: Allein der Verdacht auf eine Zoonose, die Prof. Dressler sieht, greift die Zoonosenverordnung und auch das Infektionsschutzgesetz. Es besteht damit dringender Handlungsbedarf.

Warum tritt nun diese Erkrankung des chronischen Botulismus mehr und mehr auf?

Und auch MdB Dr. Priesmeier fragt, „welche konkreten Forschungsvorhaben es im Ressortbereich des BMELV im Gesamtkomplex „Botulismus in der Landwirtschaft – Auswirkungen und Risiken auf die Umwelt – Gefährdungspotential durch das Ausbringen der Reststoffe der Biogasgewinnung auf Grün- und Ackerland, gibt?“. Hier antwortet der parlamentarischen Staatssekretär Dr. Müller, dass es momentan zu dieser Fragestellung keine Forschungsvorhaben im BMELV gäbe.

Was muss eigentlich noch alles geschehen, damit man das Krankheitsbild des chronischen Botulismus ernst nimmt?

Aus Sicht nicht nur der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) besteht dringender Handlungsbedarf, um mittels gezielter Forschungen Antworten auf die vielen Fragen zu bekommen. Momentan hat man den Eindruck, dass es besser ist, nicht zuviel zu wissen. Warum wohl????


„Künstlerische Enthüllung“ im AVA-Garten

Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA bemüht sich, nicht nur auf fachlichem Gebiet der Weiterbildung tätig zu sein, sondern auch Kunst und Künstler zu unterstützen, letztendlich also auch Kunst und Künstler der Region zu forcieren. Im AVA-Garten stehen mittlerweile unterschiedliche Objekte, die auch gerne von Interessierten näher betrachtet werden können. Kürzlich wurde ein neues, sehr interessantes Kunstobjekt eingeweiht. Der Steinmetz und Bildhauer Klaus Schäfer aus Laer-Holthausen, ein heimischer Künstler, wurde beauftragt, eine AVA - Stele anzufertigen. Künstler Klaus Schäfer ging mit großer Freude und Euphorie an diesen Auftrag heran, denn es kommt selten vor, dass eine solche kunstvolle Stele in dieser Größe in Auftrag gegeben wird. AVA-Chef Ernst-Günther Hellwig hatte zwar schon Vorstellungen, wie die AVA-Stele aussehen sollte, jedoch gab er dem Künstler absolute Freiheit in der Gestaltung und Vollendung des Kunstwerkes. Gemeinsam suchte man im Ibbenbürener Sandsteinwerk einen sehr schönen rund 2.50 m hohen und 1,50 m breiten Sandstein (-obelisk) aus. Dieser wurde im Atelier des Künstlers Schäfer seit Herbst letzten Jahres liebevoll bearbeitet. Der Transport und der fachmännische Aufbau des rund 1,5 bis 2 Tonnen schweren Steins war nicht so ganz einfach, aber die Landwirte Bernold Spalthof aus Laer und Theo Kajüter aus Leer erwiesen sich als „Stein-Spezialisten“ und sorgten dafür, das die AVA-Stele an die richtige Stelle gesetzt wurde. Am 14.4. 11 wurde diese Stele mit dem Künstler, der seine persönlichen „Empfindungen“ zum Kunstwerk erläuterte. Der Kulturbeauftragte der Stadt Horstmar, Engelbert Glock, begrüßte das Engagement zur Verschönerung des Dorfkerns in Leer und sprach von einer „positiven Enthüllung“. Mit zahlreichen Gästen wurde im AVA-Garten das Kunstwerk enthüllt. Die Stele soll allen, Akademiebesuchern, den passierenden Radfahren und auch den Einwohnern von Leer Freude bereiten und dazu beitragen, das Dorfbild zu verbessern. Besuchen Sie die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) und schauen Sie sich das gut gelungene Kunstwerk im AVA-Garten an. Vielleicht läßt sich das ja mit einer AVA-Fortbildung verbinden.
Bilder

Botulinum Toxin: vom Medikament zum Toxin

Der chronische Botulismus beim Menschen ist nicht mehr zu leugnen. In einem Artikel von Prof. Dr. Dirk Dressler, Neurologe an der Medizinische Hochschule in Hannover, in Fortschr. Neurol. Psychiat. 2009; 77 (Suppl. 1): S49–S54, wird erstmals über den chronischen Botulismus beim Menschen geschrieben. Prof. Dressler hat landwirtschaftliche Betriebe, in denen im Bestand chronischer Botulismus nachgewiesen wurde, die jeweiligen betreuenden Landwirte untersucht. Dabei stellte er klinische Erscheinungen des chronischen Botulismus bei Landwirten fest. Somit kann der chronische Botulismus in Rinderbeständen die die Tiere betreuenden Personen (Landwirte und auch Tierärzte) gleichermaßen betreffen. Damit muss vorerst der chronische Botulismus beim Menschen als eine Zoonose gesehen werden. Intensive Untersuchungen müssten dies jedoch unbedingt abklären. Laut Zoonosenverordnung besteht bereits im Verdachtsfall einer möglichen Zoonose Handlungsbedarf durch die Behörden. Dies scheint in den bisherigen Fällen von chronischem Botulismus in Rinderbeständen in der Regel allerdings nicht erfolgt zu sein. Der Rechtsanwalt Dr. Grabow, Schwerin, und der Jurist Dr. Oexmann, Hamm, beschäftigen sich intensiv mit der Problematik des chronischen Botulismus aus juristischer Sicht. In einem Artikel zum Infektionsschutzgesetz in der NUTZTIERPRAXIS AKTUELL(NPA) Nr. 35 legt Dr. Oexmann dar, dass auch dieses Gesetz von den Behörden in Sachen chronischer Botulismus nicht beachtet wurde. Hohe Schadenersatzansprüche könnten auf die Behörden zukommen, wenn nachgewiesen wird, dass auf den erkrankten Betrieben diese Gesetze (Zoonosenverordnung und Infektionsschutzgesetz) keine Anwendung gefunden hätten. Die beiden Juristen beraten betroffene Landwirte. Da die Erkrankung auch bei bisher drei Tierärzten (bekannt) nachgewiesen wurde, besteht unbedingt Handlungsbedarf, den chronischen Botulismus als Berufskrankheit anzuerkennen. Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) fordert mit der GÖTTINGER ERKLÄRUNG dringendst wissenschaftliche Untersuchungen, um das seit zwei Jahren sehr gehäufte Auftreten des Krankheitsbildes zu erforschen. Dabei geht es auch um die mögliche Rolle von Biogasanlagen, in denen Risikomaterialien wie Hühnerkot, Schlachthofabfälle oder Essensreste eingesetzt

NEU aus der Schriftenreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA):      LESEPROBE      

Botulinumtoxikosen bei Tier und Mensch. Unzählige tote Kühe unbekannter Genese und Nachweis von Clostridium-Botulinum-Toxinen, schleichendes Sterben von Milchviehbetrieben mit Schwerpunkt in Schleswig-Holstein, chronischer Botulismus, nachweislich auch erkrankte Menschen (und auch Tierärzte) an der Faktorenkrankheit des chronischen Botulismus und sehr viele offene Fragen… . Die Häufung dieser Erkrankungsfälle von möglichem chronischen Botulismus bei Tieren und Menschen zwingt im Besonderen Tierärzte, aber auch Landwirte und Berater der Milchviehproduktion, die wegen der intensiven Kontakte zum Patienten-Tier sich mit den Erregern infizieren können, darauf aufmerksam zu machen, dass hier eine ständig wachsende Gefahr für unsere Tierbestände, für die Tierhalter und Betreuer, incl. Tiermediziner entstehen könnte. Auf der 2-tägigen Botulinumtagung der AVA Anfang Oktober 2010, diskutierte eine Vielzahl von Referenten intensiv das Bild dieser Faktorenkrankheit aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Aufgrund des großen Interesses des Themas der Botulinumtoxikosen wurde der Tagungsband mit den Pro- und Contra- Auffassungen zum Erkrankungsbild incl. der Tagungssynthesen in der Schriftenreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) verlegt. Auch wenn das Krankheitsbild des chronischen Botulismus in der Tiermedizin nicht von allen Wissenschaftlern anerkannt wird, so wurde die Erkrankung des chronischen Botulismus auch beim Menschen in Betrieben, deren Tiere nachweislich an der Erkrankung litten, vom Neurologen, Prof. Dr. Dirk Dressler aus Hannover, bestätigt. Im Tagungsband werden u.a. Symptome, Untersuchungsgang, Impfmaßnahmen etc. vorgestellt. Klar ist, dass nicht jede Klinik "chron. Botulismus" ist. Differentialdiagnostisch muss vieles abgeklärt werden. Hier kann der Tagungsband sehr hilfreich sein. Vermehrte Kuhverluste in Schleswig-Holstein von rund 6 - 60% sollten schon ein Signal sein, hier intensiv forschen zu müssen. Auch die Rolle der Biogasanlagen als mögliche "Herde" der Sporenanreicherung wird diskutiert. In der Tagungssynthese wird dazu ausführlich Stellung bezogen. Dieses aktuelle Heft zum Thema sollte jedem in der Tierproduktion tätigem Tierarzt, denn auch in Schweinebetrieben gibt es bereits Verdachtsmomente der Faktorenerkrankung, bekannt sein. Wie bereits gesagt, es gibt zu viele offene Fragen…. . Der knapp 150 Seiten starke Tagungsband kann ab sofort in der Geschäftsstelle der AVA unter info@ava1.de bestellt werden (Preis: 10,50 € + MWSt + Porto u. Verpackung).

Leseprobe

NEU aus der Schriftenreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA):      LESEPROBE

Das neue sehr aktuelle und interessante AVA-Handbuch zur GESUNDHEIT DER MILCHKUH.

Die Milchleistung der Kühe in Deutschland ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, von weniger als 5.000 kg im Jahr 1990 auf fast 7.000 kg im Jahr 2008. Dabei war der Leistungsanstieg bei den Schwarzbunten noch deutlich höher. Vielfach haben etwa 10 % der Herden Jahresleistungen von über 9.000 kg, und selbst die 11.000 kg Marke ist keine Seltenheit mehr. Das Erreichen hoher Leistungen bleibt auch weiterhin ein vorrangiges Ziel, weil damit die Basis für eine gewinnbringende Produktion geschaffen werden kann. Auf der anderen Seite aber stehen diesen hohen und weiterhin steigenden Milchleistungen letztlich zu viele Zwangsmerzungen gegenüber, die das wirtschaftliche Ergebnis nachteilig beeinflussen. In dieser Diskussion um das letztlich nicht lange „Durchhalten“ der Kühe werden oft hohe Milchleistungen unmittelbar für eine schlechte Tiergesundheit verantwortlich gemacht.

Flyer mit Details zum Download als PDF
Leseprobe

Handbuch Jungsauen     LESEPROBE

In der Schriftenreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) wurde ein 112 Seiten starkes Handbuch Jungsauen aufgelegt. Dieses Heft, gleichermaßen für Landwirte, Tierärzte, Studenten der Agrarwissenschaften und Tiermedizin, Berater, Zuchtunternehmen und alle Fachleute der Ferkelproduktion, gibt einen nahezu kompletten Abriss aller Facetten von der Zucht, Aufzucht bis hin zur Eingliederung in den Sauenbestand. In diesem wohl ersten umfassenden Jungsauenheft, welches nun dem deutschsprachigen Markt zur Verfügung steht, werden sowohl züchterische Grundlagen, aktuelle Haltungs- und Managementverfahren, moderne Fütterungsempfehlungen und die tiergesundheitlichen Belange, die heutzutage die Eingliederung und Bestandsremontierung von Jungsauen betreffen, eingehend und praxisrelevant abgehandelt. Die Autoren sind allesamt Spezialisten auf ihrem Gebiet und geben dem Handbuch sowohl eine hohe wissenschaftliche als auch praktische Bedeutung. Das Handbuch Jungsauen kann in der Geschäftsstelle der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) – tel: +49- (0) 2551-7878, fax; +49-. (0) 2551-83 43 00 oder auch E-Mail unter info@ava1.de - zum Preis von 15.00 Euro (+Porto/Verpackung) bestellt werden. Der praktische Ringordner für die Hefte der AVA-Schriftenreihe wird zum Preis von 4,20 Euro angeboten.

AcuShot

Diese Videos zeigen die Arbeit mit AcuShot in unterschiedlichen Einsatzbereichen auf dem Produktionsbetrieb. KLicken Sie auf den nachfolgenden Links zum Öffnen der WMV Videos in einem neuen Fenster.
Hands-free stand demo
Remote hand piece weanlings
Remote hand piece small pigs
Remote hand piece injecting sows
Danish weanling and sow vaccination

 

Stoffwechsel-Handbuch     LESEPROBE

Die vier bedeutsamsten Stoffwechselstörungen – Wie kann der Landwirt diesen begegnen? Beratungshilfen für den Tierarzt.

Die Fachreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) »Nutztierpraxis Rind«, wurde um ein weiteres Handbuch zum Thema Stoffwechsel erweitert. Das 88 Seiten starke Heft (Preis: 13,50 Euro inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten) mit der praktischen Ringösenheftung zum Einheften in den AVA-Rinderordner weist darauf hin, dass die potentielle Gefahr für Stoffwechselentgleisungen mit höher werdender Milchleistung des Einzeltieres steigt. Betriebswirtschaftliche Berechnungen zeigen, dass sich Stoffwechselstörungen bzw. -erkrankungen bei Milchkühen gravierend auf die Wirtschaftlichkeit der gesamten Herde auswirken.

Detailliert behandelt werden:

  • Störungen des Kohlenhydrat-Fett-Stoffwechsels
  • Störungen des Mineralstoffwechsel
  • Störungen des Säure-Basen-Haushalte
  • Labmagenverlagerung

Das Lesen lohnt sich für jeden Fachmann. Landwirte, Tierärzte und Berater profitieren von den anschaulich und strukturierten Informationen dieses Heftes.

In der Reihe »Nutztierpraxis Rind« sind bisher erschienen

  • Handbuch Stoffwechsel
  • Kälber Handbuch
  • Handbuch Fütterung
  • Funktionellen Klauenpflege

Fragen Sie nach der Rabattstaffel bei Abnahme mehrerer Hefte. Ein praktischer Ringbuchordner zum Einheften der Fachbroschüren kann zu einem Einzelpreis von 4,20 Euro (inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten) in der AVA-Geschäftsstelle gleich mitbestellt werden.

Bei Fragen und Bestellungen wenden Sie sich bitte an die: AVA-Geschäftsstelle; Dorfstrasse 5, D-48612 Horstmar; Tel: +49-(0)-2551- 7878;  Fax: +49-(0)-2551-83 43 00;  E-Mail: info@ava1.dewww.ava1.de

 

 

Agrar- und Veterinär-Akademie
E. G. Hellwig
Dorfstr. 5
D-48612 Horstmar-Leer
Tel: +49-2551-7878
Fax: +49-2551-834300
E-Mail: info@ava1.de